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Wie sollen sich unsere Orte entlang der neuen Siedlungsachse Ahrensfelde-Werneuchen zukünftig entwickeln? Bringen Sie Ihre Ideen, Vorstellungen und Hinweise ein!

Im Jahr 2019 wurde der Raum Ahrensfelde und Werneuchen im neuen Landesentwicklungsplan der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP HR) als neuer Siedlungsschwerpunkt (“Gestaltungsraum Siedlung”) - ausgehend von den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg - aufgenommen. Damit bieten sich der Gemeinde Ahrensfelde und der Stadt Werneuchen  große, selbst gestaltbare Entwicklungsspielräume , da das Wachstum in beiden Kommunen zukünftig nicht mehr durch die Landesplanung begrenzt wird.

Heute leben in beiden Kommunen rund 23.000 Einwohner. Jährlich kommen neue, junge wie ältere Einwohner hinzu. Ein Abschwächen der Bevölkerungszunahme der vergangenen Jahre ist gegenwärtig nicht absehbar. Baulücken in den Ortslagen sind kaum noch zu finden. Aber auch kurzfristig nutzbare Gewerbeflächen für Erweiterungen ansässiger Betriebe oder die Neuansiedlung von Unternehmen und damit neuen Arbeitsplätzen werden knapp. Ein weiteres Anwachsen der Orte stellt den Achsenraum – auch mit Blick auf die überörtliche Verkehrsinfrastruktur (B 158, RB 25) – vor große Herausforderungen und bietet zugleich neue Möglichkeiten. Beide Kommunen möchten die künftigen Entwicklungen gemeinsam mit ihren Einwohnern, Unternehmen und Akteuren aus Einrichtungen, Initiativen und Vereinen planen und gestalten.

Die Online-Beteiligung zum Achsenentwicklungskonzept bietet mehrere Bausteine, die zeitlich gestaffelt im Laufe des 2. Halbjahrs 2020 stattfinden (Zeitleiste unten).Das in Erarbeitung befindliche „Achsenentwicklungskonzept Ahrensfelde-Werneuchen“ soll die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Siedlungsraumes bilden. Im Rahmen der Erstellung des übergreifenden Konzepts werden Entwicklungsziele und Leitlinien definiert sowie konkrete Maßnahmen abgeleitet und für die zeitliche Umsetzung bewertet. Ziel des Konzepts ist es, die anhaltende Nachfrage nach Gewerbeflächen und Wohnbauland sowie die mit dem Einwohnerzuwachs verbundenen Anforderungen an soziale Infrastrukturen, eine umweltfreundliche Mobilität und attraktive Frei- und Landschaftsräume im Sinne der nachhaltigen Siedlungsentwicklung ausgewogen zu gestalten. Im Konzept werden hierzu kurz-, mittel- und längerfristige Zeiträume unterschieden. Dabei geht es nicht nur um Quantitäten (Mengen), wie dem Umfang neuer Bauflächen oder sozialer Infrastrukturen. Im Konzept sollen auch künftige Qualitäten, etwa für neue Wohnstandorte und das Aufwerten bestehender Ortslagen bestimmt werden.

Das Konzept soll im Ergebnis eine wichtige Grundlage für erforderliche Entscheidungen der Kommunalpolitik in den nächsten 15 Jahren bilden, welche eine verträgliche Entwicklung vorausschauend gestaltet. Hier stehen vor allem Themen und Fragestellungen im Vordergrund, welche durch beide Kommunen selbst gestaltet werden können. Eingebunden werden aber auch das Land, die Regionalplanung, der Landkreis und die Berliner Anrainer, um frühzeitig außerhalb örtlicher Zuständigkeit die nötigen Voraussetzungen für zukünftige Entwicklungen zu schaffen.

Wir laden Sie herzlich ein, sich dazu mit Ihren Ideen, Vorstellungen, Hinweisen oder Wünschen einzubringen

Hier die Ergebnisse/ Abschlussbericht der Phase 1 einsehen

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