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Starkregengefährdung obere Ende "Im Lichtenbruch"

Gefährdete Bereiche (Starkregen, Erosion u. Hochwasser)
Im Lichtenbruch 55

Oben auf dem Hügel sollte man keine Starkregengefährdung erwarten. Tatsächlich ist nicht mit Überschwemmungen zu rechnen. Aber das obere Ende der Straße "Im Lichtenbruch" (gegenüber Haus Friede) bildet eine Art Trog zwischen zwei Hängen. Die Erdschicht auf dem Fels ist ziemlich dünn, wie man bei Ausschachtungsarbeiten merkt, und die Häuser aus den 1930er Jahren stehen nicht wie modernere Wohngebäude in einer Betonwanne, sondern einfach nur zwischen Fundamenten auf dem Lehmuntergrund.Beim Starkregen im Juli 2021 ("Ahrtalereignis") entstand im Grundwasser unter dem Haus offenbar so starker Druck, dass das Wasser durch den Boden des Kellers in mein Souterrain-Apartment einbrach und den Holzfußboden vollständig zerstörte. An der Erdoberfläche war davon nichts zu sehen, außer dass der Boden natürlich aufgeweicht war.Zwei Jahre später führte ein anhaltend  nasser Sommer ohne besonderes Starkregenereignis dazu, dass die Feuchtigkeit in den Innenwänden aufstieg und sich von da auf den neu verlegten Holzfußboden übertrug, so dass ich einen Teil des neuen Fußbodens gegen Fliesen austauschen musste.Das Wasser drängt vermutlich den Hang von Haus Friede hinunter und unter der Fahrbahn hindurch. Hinzu kommt der Wassereintrag aus dem Vorgarten. Eine Drainage entlang dem Straßenrand könnte vermutlich Abhilfe schaffen.Die Buchen auf dem gegenüberliegenden Hang (Verlängerung Habichtstraße) sterben infolge des Klimawandels ab und können das Erdreich nicht mehr halten. Hier könnte eine Hangrutschgefahr entstehen. Das Gelände gehört grundeigentumsmäßig zu den jeweils gegenüberliegenden Wohngrundstücken. Für eine Neubepflanzung bräuchte es jedoch eine Anleitung und Koordination durch die Stadt sowie einen Zugang zu Fördermitteln. Sonst bleibt dieses Gelände einfach der natürlichen Entwicklung überlassen.

m.knuth@ondaz.de
Reference No.: 2026-18724
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