Kreisverkehr statt Kreuzung
Idee für eine Klimaanpassungsmaßnahme
Kreuzung Nierenhoferstraße/Südring
Bei vielen Kreuzungen sollte man überlegen, ob ein Kreisverkehr nicht sinnvoller wäre.
- Stromverbrauch wird reduziert, da nur noch einzelne Lampen, aber keine Ampeln oder Sensoren mehr benötigt werden. Ampeln können nicht ausfallen, es spart Reparaturkosten und bietet mehr Sicherheit.
- Kein Start und Stopp mehr an Ampeln, was den CO²-Verbrauch reduziert. An dieser Stelle ist im Berufsverkehr immer Stau. Durch einen steten Strom könnte es vermieden werden. Und die Geschwindigkeit wird automatisch reduziert beim Zufahren auf den Kreisverkehr. So kann man natürlich die Geschwindigkeit und CO²-Ausstoß in der Stadt reduzieren. Vielleicht irgendwann eine Stadt, wo die Höchstgeschwindigkeit 60 km/h beträgt. Vor und hinter dem Kreisverkehr muss es natürlich angepasst sein, sodass nicht von 70 auf 30 km/h, sondern vielleicht von 50 auf 30 km/h abgebremst wird. Also kein 30er-Schild, man muss ja sowieso angepasst in einen Kreisverkehr fahren.
- Dann kann die Mitte des Kreisverkehrs noch bepflanzt werden. Entweder mit Wildpflanzen, die kaum/keine Pflege brauchen oder auch ein Baum, der zusätzlich Schatten auf den Asphalt wirft. So kann die Asphaltlandschaft durch ein bisschen Grün unterbrochen und die Umgebungsluft etwas gekühlt werden. Die Mitte sollte etwas tiefer gelegen sein, als der Asphalt, so kann Wasser wie in eine Kuhle im Boden versickern, und überlastet nicht den Abfluss, da es an dem jeweiligen Ort direkt abfließen kann.
- Ästhetischer Aspekt: ein bepflanzter Kreisverkehr wirkt schöner als eine tote Kreuzung.
Ein Nachteil: Es erfordert einen Umbau. Ein Teil des Asphalts kann mit Sicherheit bleiben. Aber man braucht die Bepflanzung, Schilder, Bodenmarkierungen, Fußgängerübergang (Sicherheit für Fahrradfahrer und Fußgänger),... und der Bus- und LKW-verkehr muss beachtet werden. Da dort in der Nähe in Zukunft der große Umbau des alten Geländes geplant ist, sollte man schauen, ob es sich gut in die Pläne integriert