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Anmerkung zum prägenden Dorfbild

Under consideration

Schönen guten Tag,

wir warten nun seit Jahren auf die Möglichkeit ein Haus in unserem Heimatdorf Laßrönne zu bauen. Wir sind beide im Dorf aufgewachsen und haben auch mit anderen Personen geredet, die zwar nicht bauen wollen aber ebenfalls Ur-Laßrönner sind. Daher folgende Anmerkung.

Ja, Naturschutz ist wichtig und wir finden es gut, dass die Bäume erhalten bleiben. Aber es entspricht nicht der Wahrheit, dass die Bäume im Dornhagen zum prägenden Dorfbild gehören. Das mag dem jeweiligen direkten Anwohner des neu erbauten Dornhagen Wohngebietes so gehen. Jedoch kannte keine Person mit der wir gesprochen haben diese Bäume. Mal so am Rande;-). Zum Dorfbild der Ur-Einwohner unseres Dorfes, gehören lediglich der Deich, die Wiesen anstatt Landwirtschaft, der Spielplatz und der Motorradlärm am Sonntag;)

Das gleiche gilt für eine ortstypische Bauweise. Als ich hiervon sprach kam es zu Gelächter. Bei uns im Dorf gibt es das einfach nicht. Wie haben diverse Rotklinker-, weiß Klinker-, Putz- in DIVERSEN Farben, Bungalows, 4 Reetdach-, noch so ein Haus im spanischen Stil...

Den Punkt mit der ortstypischen Bauweise schreibe ich natürlich aus Eigennutz. Ich würde gerne zweigeschossig mit Pultdach bauen und dazu dunklere Klinker. Sollten wir jetzt auferlegt bekommen 1,5 geschossig, mit rotem Klinker und einer Dachschräge von mindestens 22 Grad zu bauen, wäre das Erstens eine ziemliche und unnötige Enttäuschung und Zweitens darauf bezogen, dass wir ein buntes Dorf haben, auch einfach unfair. Eine gleiche Bauweise kann man in der Innenstadt oder in historischen Dörfern anstreben. Aber jetzt im Nachhinein in einem Dorf in dem sich bisher keiner an solche Regeln halten musste und dies auch nicht getan hat, wäre das sehr inkonsequent und unnötig.

 

Fertig;)

 

Beste Grüße

Alexander Schröder

AlexanderSchröder
Reference No.: 2020-01998

Official Statement

Winsen Luhe

Sehr geehrter Herr Schröder,

vielen Dank für Ihre nachvollziehbare Mitteilung. Ob und in welchem Umfang örtliche Bauvorschriften Teil des Bebauungsplans werden, entscheidet sich in der Entwurfsphase. In dieser Phase wird geprüft werden, inwieweit Ihre Eingabe im konkreten Planentwurf berücksichtigt werden kann. Nach dem Entwurfsbeschluss wird der Plan für einen Monat öffentlich ausgelegt und es besteht nochmals die Möglichkeit zur Stellungnahme. Bis dahin stehe ich Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Inga Fiss

GB IV - Stadtplanung

Stadt Winsen (Luhe)

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