Verkehrserschließung mit Bedacht
Guten Tag,
die Erschließung neuen Wohnraumes ist gut für die Stadt Winsen Luhe und entsprechend positiv zu würdigen. Gleichwohl sollte die Erschließung neuen Wohnraumes immer mit Bedacht erfolgen.
Mit Blick auf die Verkehrserschließung lässt sich beobachten, dass die Astrid-Lindgren-Straße das derzeitige Verkehrsaufkommen noch gut meistern kann. Dies muss jedoch zukünftig auch zwingend so bleiben. Eine ausschließliche Anbindung des neuen Wohngebietes Winsener Wiesen Nordwest über die Astrid-Lindgren-Straße erscheint daher nicht ausgewogen. Es muss zwingend in Betracht gezogen werden, einen Teil des neuen Wohngebietes über die Pritzwalker Straße anzubinden, die ohnehin auf eine mögliche Weiterführung geplant war. Eine derartige geteilte Anbindung sollte für beide Straßen mit Blick auf das neue zu erwartende Verkehrsaufkommen fair sein. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass es zu keinem Durchgangsverkehr zwischen Gehrdener Deich / Hansestraße und Hoopter Straße kommt, entsprechend ist dies durch Poller, Schranken, etc. zu unterbinden, sodass hier im Bedarfsfall nur Einsatzfahrzeuge, etc. durchfahren können. Zudem wird eine ausschließliche Anbindung über die Astrid-Lindgren-Straße dazu führen, dass insbesondere der Verkehr entlang der Elbkinder-Kita Kunterbunt unverhältnismäßig zunimmt.
Ähnliches bzw. viel wichtiger insbesondere mit Blick auf die Elbkinder-Kita Kunterbunt gilt auch für den Baustellenverkehr. Dieser muss zur Sicherheit der Kinder über den Norden (Wichernweg) in das Baugebiet geführt werden. Alternative Ideen bezüglich einer möglichen Verkehrsführung über die Bodelschwingh Straße / Mittelster Weg stellen dabei keine Lösung dar, da die Gefahr mit der Elbkinder-Kita Kunterbunt weiterhin bestehen bleibt.
Sollte die Verkehrsführung des Baustellenverkehrs teilweise dennoch auch über die Astrid-Lindgren-Straße erfolgen, muss zwingend darüber nachgedacht werden, mindestens für die Bauphase ein absolutes Halteverbot in der Astrid-Lindgren-Straße einzurichten. Dies kann helfen unnötige Engstellen zu vermeiden. Im optimalen Fall sollte dieses Halteverbot dauerhaft eingerichtet werden, um auch dauerhaft einen reibungslosen Verkehrsfluss in der Astrid-Lindgren-Straße zu ermöglichen.
Ich bitte daher alle Lösungen/Alternativen bei der weiteren Planung immer mit Bedacht zu betrachten, immer vor dem Hintergrund, ob die Probleme/Gefahren dadurch wirklich gelöst werden (siehe Elbkinder-Kita Kunterbunt).