Sichere Verkehrswege für Schüler*innen und Radfahrer*innen
Der Ortskern von Tiefenbach ist wirklich schön – klein, überschaubar und lebendig. Im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden gibt es bei uns noch Einkaufsmöglichkeiten, Banken, Apotheken und alles, was man im Alltag braucht. Das sollte man sich auf jeden Fall erhalten.
Schön wäre es aber, wenn man – auch wenn baulich natürlich nicht mehr viel Platz geschaffen werden kann – noch mehr auf sichere Wege für Fußgänger, Schüler*innen und Senioren schauen könnte. Vor allem im Bereich Edeka, ehemaliger Ambros und Ecke Fritzberg wird es oft richtig eng. Wenn dann zusätzlich noch Mülltonnen auf dem Gehweg stehen, bleibt kaum noch Platz.
Erst diese Woche habe ich beobachtet, wie sich ein kleines Schulmädchen wegen der Mülltonnen fast nicht auf die Straße getraut hat. Sie war kaum größer als die Tonnen. Genau in solchen Situationen kann es gefährlich werden, weil Autofahrer ein so kleines Kind leicht übersehen.
Auch für Radfahrer – egal ob Kinder oder Erwachsene – wären sichere Verbindungen wichtig. Wenn man den Radverkehr an manchen Stellen besser und getrennt führen könnte, würde das sicher einiges an Gefahr rausnehmen.
Was mir außerdem auffällt: Die Autos werden einfach immer größer und nehmen im Verkehrsraum viel Platz ein. Gerade an engen Stellen bleibt für alle anderen oft nicht mehr viel übrig. Vielleicht gibt es Möglichkeiten, den Autoverkehr an manchen Stellen etwas anders zu lenken oder den vorhandenen Platz anders aufzuteilen. Am Ende sollte jeder sicher unterwegs sein können – egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto.