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An dem ersten Arbeitskreis nahmen neben dem Bearbeiter-Team einzelne Mitglieder der Stadtvertretung zu Gemeindewegen und -parkplätzen teil. Die Teilnehmer:innen befasst sich überwiegend mit den Infrastrukturen des Rad- und Fußverkehrs sowie des motorisierten Verkehrs. Lösungsempfehlungen zu barrierefreien und sicheren Fußwegen in den Ortslagen sowie ein ganzjährig sicher und komfortabel befahrbares Radwegenetz waren zentrale Themen, über die diskutiert wurde. Für den motorisierten Verkehr ging es unter anderem um Maßnahmen zur Straßengestaltung und zur Reduzierung von Parksuchverkehren in Burg. Bei den Straßen außerorts ging es insbesondere um die Anpassung von Geschwindigkeiten, die Sicherheit bei Begegnungsverkehren und die Gestaltung der Ortsteileingänge.
Konkret wurden u. a. folgende Inhalte erörtert:
- Nutzungskonflikte auf schmalen Straßen
- Ausbauerfordernis Kfz-Kernwegenetz und Radhauptnetz
- Wegweisungssystem und Serviceangebote für Fahrradfahrer (wie Reparaturstationen und Schließfächer)
- Lademöglichkeiten für Elektro-Fahrzeuge – öffentlich und privat
- Bedarfsgerechte Busangebote mit starken Schnellverbindungen und nachgeordneter Feinverteilung
- Informationen und Sichtbarkeit von Angeboten im öffentlichen Personennahverkehr
- Barrierefreie Bushaltestellen
- Barrierefreiheit in Burg
- Denkmalschutz
Von den etwa zehn Personen, die an dem Arbeitskreis zum Öffentlichen Personenverkehr teilnahmen, waren neben Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung und Mitgliedern der Stadtvertretung auch Experten des NAH.SH, des Bürgerbus Vereins sowie der AKN Eisenbahn GmbH anwesend. Dabei ging es um ein differenziertes System zur Erschließung der Insel mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dabei wurde die Anbindung an das Festland, das im Nahverkehrsplan beschlossene DorfBus-Konzept und bedarfsgerechte Angebote am Abend und Wochenende vertieft. Für die Verknüpfung des Linienverkehrs mit Bedarfsverkehren wurden Verknüpfungshaltestellen in Landkirchen, Petersdorf und Puttgarden empfohlen. Auch die Haltestellen-Infrastruktur war Bestandteil des Lösungskonzepts: Es wurden Maßnahmen zur sicheren Erreichbarkeit der Schulbushaltestellen sowie zur barrierefreien und komfortablen Ausgestaltung der Haltestellen empfohlen. Auch die Ausgestaltung einer Hauptverknüpfungsstation in Burg als „Mobilitäts-Hub“ und weiteren Verknüpfungshaltestellen mit Mobilitätsangeboten war Teil des Gesprächs. Weitere Maßnahmen bezogen sich auf Empfehlungen zur Elektrifizierung und Größe der einzusetzenden Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr.
Diskussionspunkte bezogen sich auf
- Ausgestaltung von barrierefreien Haltestellen
- Bedeutung der Fehmarnbeltquerung und den damit verbundenen verkehrlichen Belastungen für die Insel
- Zukünftige Fahrplantaktung im Schienenverkehr zwischen Festland und Dänemark
- Zukünftige Anbindung Puttgardens mit Regionalbuslinien
- Ausgestaltung und Finanzierung des geplanten DorfBus-Systems
- Preise für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf Fehmarn für Touristen und Einwohner
- Echtzeit-Fahrgastinformationen an zentraler Haltestelle in Burg
- Schülerbeförderung von Tür zu Tür
- E-Busse
Die Mobilität aus der Perspektive der Gäste war Thema des dritten Arbeitskreises, bei dem es um die Ausgestaltung touristischer Angebote und die Koordination der Mobilität für Gäste auf Fehmarn ging. Die etwa 20 Teilnehmer:innen des Workshops waren überwiegend Interessensvertreter:innen, Mitarbeiter:innen lokaler Unternehmen und Stadtverwaltung aus den Bereichen Radverkehr (.a. Rad.SH, ADFC), Tourismus (TSF, Fremdenverkehrsverein) Stadtentwicklung und Häfen, Anbieter von touristischen Mobilitätsangeboten, Klimaschutz sowie einzelnen Mitgliedern der Stadtvertretung. Eine Lösungsempfehlung befasste sich mit der Möglichkeit autoreduzierter Mobilität von Gästen auf der Insel. Dafür wurde ein Vorschlag zur Einrichtung eines Auffangparkplatzes gemacht. Darüber hinaus wurden Maßnahmenvorschläge für ein barrierefreies und attraktives Angebot mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Leih-Angeboten erörtert. Die Bedeutung des Infrastrukturausbaus im Fuß- und Radverkehr war ein wichtiger Diskussionspunkt für die Stärkung der nachhaltigen touristischen Mobilität auf der Insel. Als wichtig erachtet wurden die Maßnahmen zur Weiterentwicklung und zur Finanzierung eines Informationsangebots für Gäste, über das sowohl alle Angebote integriert dargestellt werden als auch reservierbar bzw. buchbar sind.
Folgende Fragen und Rückmeldungen gaben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
- Bau der Umgehungsstraße Burg und Neuregelung des Verkehrs im Zentrum
- Digitales Parkraummanagement
- Geschwindigkeitsbegrenzungen inner- und außerorts
- Berücksichtigung der Herkunft der Gäste
- Instandsetzungen und Beschilderung der touristischen Radwege