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Dokumentation der Kinder- und Jugendkonferenz zum Integrierten Mobilitätskonzept Aachen-Brand am 20. September 2022 in der städtischen Gesamtschule Aachen-Brand

Am Weltkindertag kamen in der Gesamtschule Brand etwa 15 Kinder und Jugendliche zusammen, um über die Mobilität von Kindern und Jugendlichen in Brand – heute und in Zukunft – zu sprechen. Die Konferenz hatte zum Ziel, das Expertenwissen der Kinder in das Mobilitätskonzept aktiv einzubeziehen.

Zum Auftakt der Veranstaltung der Kinder- und Jugendkonferenz stellten die Kinder und Jugendlichen ein Bild aus dem Malwettbewerb und das Ergebnis einer Begehung, des sogenannten „Mobilitätschecks“, vor. Beide Beiträge thematisieren problematische Situationen aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf Ihren Wegen durch Brand. Darüber hinaus werden in beiden Beiträgen Ideen vorgestellt, wie diese Gefahrenstellen in Zukunft entschärft bzw. verbessert werden können. So veranschaulicht der Beitrag des Malwettbewerbs , wie die Kinder zukünftig mit Hilfe eines Zebrastreifens von der Kirche St. Donatus hinüber zum Marktplatz zum Spielen gelangen können. Im Zuge eines während der schulischen Projekttage durchgeführten Mobilitätschecks erkundeten vier jugendliche Schüler:innen der Gesamtschule den Bezirk. Die Ergebnisse ihrer kritischen Prüfung verkehrlicher Situationen in Brand präsentierten zwei Jugendliche der Projektgruppe auf der Konferenz: Gleich sechs problematische bzw. gefährliche Stellen in Brand hat die Projektgruppe identifiziert und ebenfalls erste Vorschläge zur Entschärfung der jeweiligen Situationen erarbeitet. Verbesserungen sind ihrer Überzeugung nach insbesondere an jenen Stellen in Brand umzusetzen, an denen es vor allem zu Schulanfangs- und -endzeiten zu unübersichtlichen Verhältnissen und teils unklaren Verkehrsregelungen im Straßenraum kommt. Zu diesen Orten gehört das unmittelbare Schulumfeld der Gesamtschule (Rombachstraße/ Schagenstraße) wie auch die direkte Umgebung der Marktschule. Auch für den Kreuzungsbereich an der Schwimmhalle (Wolferskaul, Ecke Marktstraße) sowie den hinteren Zugangsbereich des Vennbahncenters präsentierten die Schüler:innen sehr gelungene Ideen, um insbesondere für Fußgänger:innen die Sicherheit zu erhöhen. Für Fahrradfahrer:innen und Fußgänger:innen gleichermaßen schwierig sind zwei Querungen auf dem Vennbahnweg – einerseits an der Rombachstraße sowie andererseits an der der Trierer Straße. Hier wünschen sich die anwesenden Kinder und Jugendlichen der Konferenz klarere Regelungen, um von Autofahrer:innen besser gesehen zu werden.

Im weiteren Verlauf der Kinder- und Jugendkonferenz erarbeiteten die Kinder und Jugendlichen in zwei Kleingruppen ihre Forderungen an die zukünftige Mobilität in Brand. Diese bilden nun eine der zentralen Leitlinien bei der weiteren Maßnahmenerarbeitung für das Mobilitätskonzept für Aachen-Brand.

Abbildung 1: Ergebnisse der Kinder- und Jugendkonferenz „Mobil in Brand“ (Bilder: spiekermann ingenieure)

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