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Results

Die durchgeführte Bestandsanalyse zeigte, dass Aachen-Brand gute Voraussetzungen für nachhaltige Mobilität bietet. Fuß- und radfreundliche Wegeverbindungen ermöglichen eine gute Erreichbarkeit von Wohnquartieren und Nahversorgungsangeboten. Der Radverkehr wird durch den Vennbahnweg, die geplante Rad-Vorrang-Route Brand und Tempo-30-Zonen unterstützt. Der Öffentliche Personennahverkehr ist gut angebunden und spielt eine wichtige Rolle im Verkehrssystem. Der Bezirk ist auch über die Trierer Straße und den Autobahnanschluss A 44 gut an die Innenstadt und das überregionale Straßennetz angebunden. Es wurden jedoch auch Optimierungsbedarfe identifiziert, wie Probleme auf Hauptverkehrsstraßen, hohes Durchgangsverkehrsaufkommen in Wohngebieten, Mängel bei der Barrierefreiheit, fehlende Fahrradabstellanlagen, Sharing-Angebote und P+R-Anlagen sowie Verbesserungspotenziale für die Aufenthaltsqualität und Verkehrsicherheit.

Die Entwicklung von Zielen für die zukünftige verkehrliche Entwicklung im Bezirk wurden an den gesamtstädtischen Zielstellungen für Flächenentwicklung, Klimaneutralität und verkehrliche Entwicklung ausgerichtet. Verkehrssicherheit, Wohn- und Lebensqualität sowie Verkehrsmittel des Umweltverbundes wurden als wichtige Querschnittsthemen identifiziert. Ziel ist eine barrierefreie und sichere Nahmobilität für alle, eine Stärkung des ÖPNV und vielfältige, nachhaltige und vernetzte Mobilitätsangebote. Der Kfz-Verkehr soll umwelt- und stadtverträglich abgewickelt werden, und alle Mobilitätsangebote sollen auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten und aktiv beworben werden.

Folgende Maßnahmenbündel wurden mit mittlerer bis hoher Priorität in der Umsetzung empfohlen:

  • die Umgestaltung des Knotens Trierer Straße/Karl-Kuck-Straße,
  • Maßnahmen für die Verbesserung der Verkehrssicherheit an den Grundschulen und der städtischen Gesamtschule Brand, sowie an der Schwimmhalle Brand,
  • die qualitative Aufwertung des Vennbahnwegs,
  • Verkehrslenkungsmaßnahmen für den Gewerbepark Brands und für die geplante Autobahnanschlussstelle Aachen-Eilendorf,
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Wahrnehmung von Gefahrenstellen und zur Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer
  • Koordinierende Maßnahmen des lokalen Engagements und des Mobilitäts-managements im Bezirk

Der im Rahmen des Projekts erstellte Maßnahmenkatalog und ein Handlungs- und Umsetzungskonzept geben den verantwortlichen Akteuren Orientierung für die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen. Darüber hinaus wurde ein Evaluationsplan zur Überprüfung der Zielerreichung und Weiterentwicklung notwendiger Maßnahmen erstellt. Die Evaluation soll auch die Öffentlichkeit weiter einbinden, da diese maßgeblich den Erfolg des Mobilitätskonzepts in den kommenden Jahren durch das eigene Verhalten mitgestalten wird.

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