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Auftakt zum Mobilitätskonzept in Aachen-Eilendorf

Zur Auftaktveranstaltung des Mobilitätskonzepts für Aachen-Eilendorf, die am 8. November unter freiem Himmel stattfand, erschienen rund 40 Bürgerinnen und Bürger. Nachdem die Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler auf die Notwendigkeit eines solchen Mobilitäts­konzeptes für Eilendorf hinwies, erklärte Sie den Teilnehmenden, dass das Projekt zusammen mit den Eilendorferinnen und Eilendorfern entwickelt wird. Aus diesem Grund wird besonders großer Wert auf digitale und analoge Bürgerbeteiligung gelegt. Mit der Auftaktveranstaltung wurde auch die erste digitale Beteiligung bereitgestellt, erläuterte Kai Mohnen vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur der Stadt Aachen.

Als Projektverantwortlicher von der mobildenker GmbH erklärte Michael Boßhammer, warum Eilendorf ein Mobilitätskonzept braucht. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, eines steigenden Flächenverbrauchs, steigender Energiekosten sowie zunehmender Lärm- und Schadstoff­emissionen, die in nicht unerheblichem Maße durch den Verkehr verursacht werden, rückt eine Mobilitätswende immer mehr in den Vordergrund. Eilendorf ist ein attraktiver Wohn- und Arbeits­standort mit einer guten Nahversorgung und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Die Von-Coels-Straße stellt eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Aachen dar. Das Verkehrsaufkommen sollte jedoch in Einklang mit der Aufenthalts- und Lebensqualität in Eilendorf gebracht werden. In dem Projekt geht es aber um viel mehr als um die Von-Coels-Straße. Es sollen Lösungen für eine zukunftsweisende, umweltfreundliche Mobilität in Eilendorf gefunden werden. Neben einer sicheren und komfortablen Verkehrs­infrastruktur stehen hierbei vielfältige Mobilitätsangebote sowie Querschnittsthemen wie die Barrierefreiheit und die Elektromobilität im Fokus. Das Projekt wird im Frühjahr 2024 abgeschlossen. In dieser Zeit werden neben planerischen Arbeiten auch die Bürgerinnen und Bürger ins Projekt involviert.

Mark Schwalm von der Gesellschaft für Bürgergutachten, der den Bereich der Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet, stellte daraufhin die einzelnen Bausteine zur Beteiligung vor. Die nächsten öffentlichkeits­wirksamen Maßnahmen - neben der Online-Beteiligungskarte - werden Planungsspaziergänge sowie Kinder- und Jugendwork­shops an den Grundschulen in Eilendorf im ersten Quartal 2023 sein. In der Beteiligung werden Anregungen, Wünsche und die besonderen Mobilitätsbedürfnisse der Kinder eingeholt, die in das Zielkonzept des Projektes einfließen werden.

Nach einer musikalischen Einlage des Instrumentalvereins Eilendorf konnten die Teilnehmenden Fragen stellen und ihre Wünsche und Bedenken zum Projekt äußern.

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