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Serbowaś w familiji abo swójźbje?

Źěłaŕnicka / Werkstatt: „Serbowaś w familiji abo swójźbje – Kak móžo se to lěpjej raźiś?“Veranstaltung bereits stattgefunden

Thema: Sorbisch/Wendisch sprechen in der Familie und Verwandtschaft – Wie kann das gelingen?

Beschreibung: In der ersten Werkstatt wurde die Rolle der sorbischen/wendischen Sprache im Familienalltag diskutiert. Dr. Anna Mróz (Linguistin und Sprachwissenschaftlerin) betonte dabei die Familie als Herz der Sprachzukunft. Die Ergebnisse fließen nun in die Sprachstrategie ein und werden online weiterdiskutiert.

Zentrale Thesen / Input Dr. Anna Mróz:

  • Zukunft der Sprache beginnt zu Hause; Schule unterstützt, ersetzt aber nicht
  • Regelmäßiger Gebrauch wichtiger als Perfektion; auch Neusprecher:innen tragen bei
  • Kleine Rituale (Reime, Lieder, Tischsprüche) stabilisieren Sprache
  • Beziehung vor Korrektur: Nähe, Nachahmung, Spiel fördern Sprachgebrauch
  • Mehrsprachigkeit ist Stärke; Kinder werden nicht überfordert
  • Sprache zwischen Eltern wirkt stark; weitere soziale Räume fördern Weitergabe
  • Engagierte Familien entscheidend; Eltern brauchen Werkzeuge und Materialien
  • Herz statt Druck: Sprache soll ein Geschenk sein

Ergebnisse & Beteiligung: Die Ergebnisse fließen in die Sprachstrategie ein. Online können Interessierte weiterhin abstimmen und eigene Ideen einbringen.

Online-Beteiligung hier auf adhocracy+:Die Werkstattergebnisse werden nun online weitergeführt. Alle Interessierten – insbesondere diejenigen, die nicht an der Werkstatt teilnehmen konnten – sind eingeladen:

  • über Ziele und Maßnahmen abzustimmen
  • eigene Erfahrungen und Ideen einzubringen

📄 Werkstattprotokoll: https://sroka-plan.org/visioncontent/mediendatenbank/ze1_260223_protokol.pdf

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